WordPress-SEO: 32 ultimative Tipps für WordPress-Anfänger, mit denen du deine Blog-Beiträge für Suchmaschinen optimierst

Mit diesen 32 WordPress-SEO-Tipps optimierst du deinen neuen Blog für Suchmaschinen wie Google und Co. Alle Ratschläge sind leicht umzusetzen und für WordPress-Anfänger geeignet.

Muss ich mich als WordPress-Anfänger mit SEO beschäftigen?

JA! Solltest du keinen rein privaten WordPress-Blog betreiben, den nur deine Freunde lesen dürfen, wirst du um SEO nicht herumkommen. Und keine Sorge, das bedeutet nicht, dass du nicht mehr für deine Leser schreibst und nur noch für Google. Die Algorithmen der Suchmaschinen setzten wie du den Leser in den Mittelpunkt. Es geht um Mehrwert und darum, dass Menschen finden, wonach sie suchen. Nicht um Keyword-Spamming.

Es soll Blogger geben, die es mit viel Dusel geschafft haben ohne bewusste (!) SEO-Maßnahmen bekannt zu werden. Von wesentlich mehr Bloggern dieser Sorte hat aber noch nie jemand etwas gehört.

Was ist SEO eigentlich genau?

SEO = Search Engine Optimization also übersetzt Suchmaschinenoptimierung. Darunter versteht man alle Maßnahmen, um in der organischen Suche zu ranken. Sprich deinen Blog und einzelne Beiträge so hoch wie möglich in den Suchergebnissen zu positionieren. Umso höher du zu einem oder mehreren Keywords rankst, desto mehr Besucher bekommt dein Blog. Leider funktioniert das nicht von heute auf morgen. SEO musst du regelmäßig und gewissenhaft betreiben, damit sich ein dauerhafter Effekt einstellt. Aber es lohnt sich.

Die folgenden 32 SEO-Tipps für WordPress-Anfänger sind eine gute Basis für den Einstieg.

WordPress-SEO: 31 ultimative Tipps für WordPress-Anfänger

Google will nichts anderes als du. Gute Beiträge. Das bedeutet, dass du mehr Wert auf Qualität als auf Quantität setzen solltest. Umso mehr Mehrwert dein Blog-Beitrag für deine Leser hat, desto besser ist deine Chance auf ein gutes Ranking bei Google.

WordPress-SEO Basics

Wähle einen guten Webhosting-Anbieter, der auf WordPress spezialisiert ist und Extras bietet wie ein kostenloses SSL-Zertifikat. (Z. B. Raidboxes)

Deine Seite muss für mobile Besucher optimiert sein. Seit einiger Zeit holt Google sich die Ranking-Signale von deiner mobilen Website. Die Desktop-Version deines WordPress-Blogs spielt dabei nur noch eine untergeordnete Rolle. Das bedeutet, dass dein WordPress-Theme unbedingt responsive sein muss. Das bedeutet, dass deine Site automatisch für mobile Besucher optimiert wird.

Nutze ein SEO-Plugin, das WordPress-SEO besonders für Anfänger einfacher macht. Aber denk dran, diese WordPress-Plugins unterstützen dich dabei erfolgreiches SEO zu betreiben, aber du musst trotzdem selbst aktiv werden und zum Beispiel die Meta Description schreiben, um sie für potenzielle Blog-Besucher zu optimieren.

Die Navigation deiner Seite muss klar und strukturiert sein. So kann Google den Links folgen und die Leser finden sich leicht zurecht.

Verwende ein Caching-Plugin, um die Ladezeit deines Blogs so gering wie möglich zu halten. Google bewertet seit einiger Zeit Suchergebnisse ausschließlich anhand der Informationen, die auf der mobilen Version deiner Website gefunden werden. Eine schnelle Ladezeit ist damit einer der wichtigsten Ranking-Faktoren.

Sorge für eine geringe Klicktiefe. Jeder Artikel deines Blogs sollte möglichst mit einem Klick von jeder Seite aus erreichbar sein. (Am Anfang sollte dir das leicht fallen. Bei größeren Blogs gilt das für die wichtigsten Beiträge.)

Nutze HTTPS für deine Website. (Dafür braucht man das SSL-Zertifikat.) Die meisten Browser warnen sonst davor, dass das Betreten deines Blogs nicht sicher ist!

Verwende Social Buttons, damit deine Leser deine Beiträge teilen können. So bekommst du unabhängig von Google Leser. Tipp: Nutze dafür Shariff Wrapper. Das Plugin ist kostenlos und DSGVO-konform.

SEO für WordPress-Beiträge

Nutze den Beitragsnamen in deiner URL. Dazu wählst du im WordPress-Backend unter Einstellungen -> Permalinks -> Beitragsname aus.

Passe den Permalink im Blog-Beitrag an. Nutze dafür drei bis vier passende Begriffe. Auf jeden Fall das Keyword. Sieh dir als Beispiel den Link dieses Beitrags an.

Vermeide Duplicate Content (doppelter Inhalt), indem du eine Canonical-URL verwendest. So weiß Google immer, welcher Text das Original ist. SEO-Plugins wie wpSEO erledigen das für dich.

Halte deine Artikel aktuell. Wenn du mit einem Blog-Beitrag gut rankst, kümmere dich regelmäßig darum. So erhältst du auch in Zukunft Klicks und kannst deine Position verteidigen.

Nutze die <h1> bis <h6> Überschriften sinnvoll. Sie sind dazu da einen Beitrag zu strukturieren. Der Titel (Beitrags-Überschrift) hat <h1>, darum nutze sie nicht innerhalb deines Textes erneut. <h2> für Überschriften im Text, <h3> für Unterüberschriften usw. Verwende hier das Keyword und Synonyme, wenn es passt.

Dasselbe gilt für die Meta Description deines Blog-Beitrags (Kleine Textauszüge, die sogenannten Snippets, die in den Google-Suchergebnissen angezeigt werden.). So kannst du auch auf dem achten oder neunten Platz im Ranking Besucher auf deinen Blog bringen. Sie sollten 160 Zeichen lang sein. Verwendest du mehr Zeichen, wird der Text abgeschnitten.

Schreibe interessante Überschriften, die Leser neugierig machen. Aber verspreche nichts, was du nicht halten kannst.

Deine Blog-Beiträge sollten mindestens 300 Wörter haben. Willst du über ein Thema schreiben, zu dem dir weniger einfällt, lass es.

Optimiere deinen WordPress-Blog auf ein bestimmtes Thema. Schreib nicht über Gott und die Welt. So baust du in deinem Themen-Bereich keine Expertise auf. Das ist wichtig für Google-Rankings und um neue Leser zu gewinnen.

Hebe wichtige Wörter oder Sätze hervor, indem du sie unterstreichst, fett markierst oder kursiv schreibst. Das fokussiert den Leser und vermittelt Google, dass du dich mit dem Text wirklich auseinandergesetzt hast.

WordPress-SEO: Keywords

Recherchiere Keywords für deine Blog-Beiträge. Neben dem Keyword-Tool von Google Adwords gibt es weitere Online-Dienste wie AnswerThePublic oder das Karma Keyword-Tool, die in der Basis-Funktion kostenlos sind. Meist sogar ohne Anmeldung.

Nutze Longtail-Keywords. Das sind Keywords, die spezieller sind und weniger häufig gesucht werden. Zum Beispiel eine Kombination aus mehreren Keywords. Versuche nicht zu den Haupt-Keywords zu ranken.Versuche nicht zu den Haupt-Keywords zu ranken. Das macht kaum Sinn. Die Konkurrenz ist zu groß.

Ein gutes Keyword hat ein Suchvolumen (je nach Nische) von mindestens 1.000 und nicht zu viel Konkurrenz.

Achte darauf, dass dein Keyword in der Überschrift möglichst am Anfang steht. Das Gleiche gilt für deinen Text. Verwende das Keyword und Synonyme regelmäßig, aber ohne zu übertreiben. Denk an den Leser.

Sieh dir die ersten 10 Suchergebnisse zu einem Beitrags-Thema an, über das du schreiben möchtest. Was fehlt in den anderen Artikeln? Was kannst du ergänzen oder worauf ausführlicher eingehen?

WordPress-SEO: Verlinkung

Setze in deinem WordPress-Blog auf eine starke interne Verlinkung, damit Google den Links folgen kann und deinen Blog im Ganzen „versteht“. Denke dabei immer an den Leser. Wenn du einen Artikel über WordPress-SEO liest, wirst du dich wahrscheinlich auch für einen Beitrag interessieren, der die typischen Fehler beschreibt, die WordPress-Anfänger machen, oder? 😉 Das führt dazu, dass der Besucher länger auf deiner Seite bleibt. Noch ein positives Zeichen für Google.

Keine Scheu vor externen Links! Wenn sie thematisch passen, sind sie hilfreich für deine Leser und das mögen auch Suchmaschinen.

Repariere oder ersetze kaputte Links. Das funktioniert sehr gut mit einem Basis-Plugin für WordPress-Blogs: Broken Link Checker.

Baue Backlinks auf. Kommentiere in anderen Blogs, in Foren und vernetze dich mit anderen Bloggern. (Tipp: Am besten solche, die dieselbe Blog-Software nutzen. So kannst du als WordPress-Anfänger noch andere Tipps und Tricks von ihnen lernen.) Beachte, dass deine Backlinks nicht immer aus derselben Quelle stammen dürfen. Das wirkt schnell spammig für Google. Ein guter Backlink steigert Googles Vertrauen in deine Site.

Bilder in WordPress SEO-optimieren

Verwende Bilder und andere Medien in deinem Blog. Das hält Leser länger auf deiner Seite und sendet Google ein positives Signal

Lade Bilder in der Größe hoch, in der du sie benötigst. Sehr große Bilder machen deine Site langsamer. Das mag weder Google noch die Leser. Nutze a3 Lazy Load, um die Bilder einer Seite erst zu laden, wenn sie in das Sichtfeld des Nutzers kommen.

Komprimiere deine Bilder bevor bzw. währenddessen du sie hochlädst. Dafür gibt es WordPress-Plugins und Online-Dienste wie TinyJPG.

Nutze den ALT-Tag von Bildern, um das Keyword-unterzubringen. (Wenn du Medien bearbeitest, findest du das Eingabefeld für den ALT-Tag (Alternativer Text) direkt unterhalb des Bildes.

Verknüpfe die im Beitrag verwendeten Bilder mit dem Text. (Medienübersicht im WordPress-Backend.) So führt der Link in der Bildersuche zum passenden Beitrag.

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