Digitalisierung der Arbeitswelt: Weiterbildung nicht inklusive

Gelbes Ortsschild mit der Aufschrift "New Skills".
Digitale Arbeitswelt: Beschäftigte müssen Zeit und Geld investieren (Foto: Pixabay)

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist eines der Schlagworte des neuen Jahrtausend. Auch deutsche Unternehmen legen großen Wert darauf, dass ihre Fachkräfte sich bei IT-Themen kontinuierlich fortbilden. Nur die Minderheit ist auch bereit die Kosten vollständig zu tragen. 

Digitalisierte Arbeitswelt: 14 Prozent zahlen Fortbildungen

Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Befragt wurden deutschlandweit über 300 Personalverantwortliche in Unternehmen aller Branchen ab 50 Mitarbeitern. Acht von zehn Unternehmen (84 Prozent) geben an, dass ohne Weiterbildung der Fachkräfte im digitalen Bereich, ihre Firma nicht konkurrenzfähig bleiben könne. Dem gegenüber steht eine Minderzahl (14 Prozent), die bereit ist, die Kosten für die Lehrgänge komplett zu übernehmen. 40 Prozent würden ihren Mitarbeitern die nötigen Seminare finanzieren, diese müssten aber in der Freizeit besucht werden. Arbeitszeit würden 34 Prozent zur Verfügung zu stellen, aber die Beschäftigten müssten die Fortbildungen selbst finanzieren. 9 Prozent sind weder bereit Geld noch Zeit in die Weiterbildung ihrer Fachkräfte zu investieren. Investitionen in die Mitarbeiter seien mindestens so wichtig wie Investitionen in neue Technologien, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Wer an der falschen Stelle spare, dürfe sich nicht wundern, wenn der Wettbewerb davonziehe,