Wire Messenger jetzt mit App-Sperre und Löschung von Exif-Daten

Foto von einem Sonnenuntergang mit dem Smartphone
Der Wire Messenger löscht jetzt Metadaten von Fotos beim Senden (Bild: Pixabay)

Der Wire Messenger integriert zwei wichtige Funktionen in der neusten App-Version für iOS. Wer sich vor neugierigen Blicken schützen will, kann jetzt eine App-Sperre aktivieren. Bilder werden beim Senden von privaten Exif-Daten befreit.

Threema vs. Hoccer: Krypto-Messenger im Vergleich

Wire Messenger mit Touch ID oder Passwort sperren

Der Wire Messenger 2.31 für iOS macht Schnüfflern das Leben schwer. Ob neugierige Partner oder Freunde – die integrierte App-Sperre schützt den Messenger vor neugierigen Blicken. Die Funktion kann unter Einstellungen – Optionen – Mit Passwort sperren aktiviert werden. Zehn Sekunden nach Schließen der App wird der Wire Messenger gesperrt. Jetzt muss die App mit dem iPhone-Code oder der Touch ID entsperrt werden, um den Wire Messenger wieder nutzen zu können.

Wire Messenger für iOS mit Touch ID oder Passwort sperren (Screenshots: JOB UND BILDUNG ONLINE)

Wire Messenger löscht Exif-Daten beim Senden

Fotos sind nicht so schweigsam, wie manch einer denkt. Digital erstellte Fotos enthalten viele private Daten. Die sogenannten Exif-Daten. Exif steht als Abkürzung für „Exchangeable Image File Format“. Ein Standard-Format mit dem Metadaten, wie das Datum oder die Uhrzeit der Aufnahme, in den Bildern gespeichert werden. Ob Digitalkamera oder Smartphone: Beide speichern diese Exif-Daten zusammen mit dem Bild. Fotos, die mit der Digitalkamera erstellt werden, landen in den meisten Fällen zuerst auf dem Computer. Bilder, die mit dem Smartphone gemacht werden, machen diesen Zwischenschritt in der Regel nicht und die Metadaten sind schnell vergessen. Der Wire Messenger hat diese Funktion in seiner neuesten iOS-Version an Bord. Beim Senden eines Fotos werden die Exif-Daten standardmäßig gelöscht.

Zusätzlich hat das Update einige kleine Verbesserungen für ein besseres Handling der Wire-App im Gepäck. Unter anderem können Bilder, Videos und Links direkt aus der Suchansicht heraus gelöscht werden. Fehler, wie Abstürze unter iOS 8.3 und 8.4 oder anrufbezogene Probleme wurden mit dem Update auf Version 2.31 behoben.