Der Ursprung des Hashtags

Schild mit dem Hashtag #donotdisturb
Ursprung des Hashtags: Seit seiner Erfindung gibt es für fast alles ein passendes Schlagwort (Bild: Pixabay)

Das Hashtag hat in nur wenigen Jahren die Welt der sozialen Netzwerke verändert. Das einst unspektakuläre Rautezeichen mutierte über die Jahre zum unverzichtbaren Teil der digitalen Welt. Vor zehn Jahren erblickte es auf Twitter das Licht der sozialen Welt.

Der Ursprung des Hashtags liegt in San Francisco

Kaum einer, der seine Beiträge in sozialen Netzwerken wie Twitter, Instagram und Co. nicht mit einem oder mehreren Hashtags versieht. Den Ursprung des Hashtags kennen die meisten Menschen jedoch nicht. Chris Messina hatte die Idee Twitter mit Schlagworten eine bessere Struktur zu geben und übersichtlicher für seine Nutzer zu machen. Der Rechtsanwalt aus San Francisco setzte am 23. August 2007 den ersten Tweet mit einem Hashtag ab. Darin schlug er der Twitter-Community vor, essenzielle Begriffe mit einer Raute zu markieren und so Gruppen und Diskussionen zu bilden

Von #barcamp bis #covfefe

Das erste Hashtag lautete #barcamp und Messina war vermutlich nicht klar, das dieser Tweet das digitale Leben revolutionieren würde. Seine Idee der Schlagworte ist so simpel wie genial, dass das Hashtag nicht nur online allgegenwärtig ist. Kaum ein Unternehmen, dessen Marketingstrategie ohne eigenen Hashtag auskommt. Jeden Tag entstehen unzählige Hashtags, die von der Urlaubserinnerung bis zur eigenen Marke alles verschlagworten, was sich irgendwie einordnen lässt. Das Hashtag ist ein unverzichtbares Werkzeug in der digitalen Kommunikation geworden. Es kennzeichnet nicht nur wie ursprünglich von Messina angedacht Gruppen und Diskussionen, sondern fängt Stimmungen ein. Was auch immer die Welt gerade bewegt – es gibt dafür einen Hashtag. Mitunter gelingt das Verschlagworten nicht jedem, wie der US-Präsident Donald Trump bewies, als er seinen #covfefe-Tweet absetzte.

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Wie so oft, brauchte es eine Weile bis Messinas Idee entsprechenden Zuspruch bekam. So dauerte es noch fast zwei Jahre, bis Twitter Hashtags automatisch verlinkte. Von Twitter ausgehend setzte das Rautezeichen seinen Siegeszug fort. So gibt es kaum ein soziales Netzwerk, das ohne Hashtags auskommt. Vor allem Instagram wäre ohne die kleinen Kreuzchen kaum vorstellbar. Wer seine Bilder nicht mit entsprechenden Schlagworten versieht, büßt viel Reichweite ein.

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