iOS 11: 32-Bit-Apps funktionieren nicht mehr

Es ist lange bekannt, dass 32-Bit-Apps unter iOS 11 nicht mehr funktionieren werden. Vielen App-Entwicklern scheint das jedoch egal zu sein. Laut einer Analyse von Marktforschern bedeutet iOS 11 für viele Anwendungen im App-Store das endgültige Aus. 

Mit dem Update auf iOS 10.3 winkt Apple noch einmal mit dem Zaunpfahl in Richtung der App-Entwickler. Nutzer der Beta-Version von iOS 10.3 erhalten beim Öffnen von reinen 32-Bit-Apps einen Hinweis, dass diese nach dem großen Update nicht mehr funktionieren werden. Was den App-Anwendern wohl erst mit dem bevorstehenden Update auf iOS 10.3 bewusst werden wird, ist den Programmierern von iOS-Apps seit etwa drei Jahren bekannt. Apple wechselt auf ein neues Dateisystem, was nicht nur für den ein oder anderen iPhone bzw. iPad-Nutzer Unannehmlichkeiten bedeuten könnte, sondern auch den App-Store leer fegen könnte. Das legt eine Analyse der Marktforschungsfirma Sensor Tower nahe.

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Rund 200.000 Apps werden unter iOS 11 nicht mehr funktionieren

Aktuell können acht Prozent der beliebtesten iOS-Apps keine 64-Bit-Unterstützung vorweisen. Bei über zwei Millionen Programmen im App-Store, sind das laut den Marktforschern hochgerechnet etwa 187.000 Anwendungen, die nach dem Update nicht mehr funktionieren. Für die Analyse wurden ausschließlich Apps aus den Charts berücksichtigt. Das bedeutet, dass viele der populärsten, am häufigsten verkauften und umsatzstärksten Programme für iPhone und iPad bald nicht mehr laufen werden.


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Apple warnt schon seit letztem Jahr vor 32-Bit-Apps. Dem Nutzer wird eine Infomeldung angezeigt, dass die Anwendung die „gesamte Systemleistung beeinträchtigen“ könne. Bereits seit zwei Jahren müssen neue Apps eine 64-Bit-Unterstützung vorweisen können, um in den Apple-Store aufgenommen zu werden. Seit Juni 2015 gilt das auch für das Einreichen von Updates. Dementsprechend lange wurden die jetzt noch im Store gelisteten Apps nicht mehr aktualisiert.

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