Instagram Engagement Groups: Das musst du wissen

Seit Instagram den Bots und Fake-Profilen im Frühjahr 2017 den Kampf angesagt hat, entstehen immer mehr Instagram Engagement Groups. Viele fragen sich, wie diese Gruppen funktionieren und ob sie beim Aufbau eines Instagram-Profils helfen können.

Instagram Engagement Groups statt Bots

Instagram hat im Frühjahr 2017 damit begonnen, das Bildernetzwerk von Fake-Profilen und Bots zu befreien. Online-Dienste und Apps die automatisierte Interaktionen für User durchführten überschwemmten Instagram seit Jahren. Ein großes Ärgernis für alle Instagrammer, die ihren Account manuell betreuten und niemals mit den automatisierten Likes, Kommentaren und Follows mithalten konnten.

Mittlerweile existieren nur noch wenige dieser Dienste und entsprechend verzeichnen viele Instagram-Nutzer ein geringeres Engagement. Gerüchte über einen Shadowban, bei dem die Instagram-Hashtags nicht mehr funktionieren sollen, halten sich deswegen bis heute hartnäckig. Klar ist, dass Instagram jeden mit einer geringeren Sichtbarkeit abstraft, der solche Apps und Online-Dienste nutzt. Das hat die Instagram Engagement Groups auf den Plan gerufen.


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Instagram Engagement Groups: Künstliche Interaktionen durch Menschen

Die Instagram Engagement Groups werden auch die neuen Bots genannt, da der Zweck derselbe bleibt. Innerhalb dieser Gruppen schließen sich Instagram-Nutzer zusammen, um ein künstlich erhöhtes Engagement zu erzeugen. Diese Gruppen existieren auf verschiedenen Plattformen wie Facebook, WhatsApp oder Telegram. Wer sich einer Instagram Engagement Group anschließt, liked und kommentiert die Bilder der anderen. Das bedeutet, wenn ein Mitglied der Gruppe einen Beitrag bei Instagram veröffentlicht, lädt er dies zusätzlich in der Gruppe hoch. Alle anderen Gruppenmitglieder müssen den Post nun liken und kommentieren. Das künstlich erzeugte Engagement erhöht die Sichtbarkeit im Netzwerk, seit der Algorithmus Inhalte nicht mehr chronologisch, sondern nach Relevanz anzeigt. Klingt nach einer tollen Sache, oder?

Warum du keine Instagram Engagement Groups nutzen solltest

Generell sind Instagram Engagement Groups eine tolle Sache. Schließlich geht es hier um den Austausch von Instagrammern untereinander. Wenn diese Gruppen nur darauf abzielen künstliche Interaktionen herbeizuführen sieht die Sache anders aus. Der Sinn eines sozialen Netzwerks sind soziale „echte“ Interaktionen der Nutzer untereinander. Künstlich generiertes Engagement sollte nie das Ziel sein und ist zudem häufig mehr als leicht erkennbar. Wer 100 Follower hat, erhält keine 500 Likes für seinen Post. Außer er hilft nach.

Instagram: Repost ohne extra App – so funktioniert’s

Wem das zu moralisch ist, sollte bedenken, dass sobald er sich einer solchen Instagram Engagement Group anschließt, für immer in diesem Kreislauf gefangen bleibt. Steigst du aus, fällt dein Engagement. Das nimmt der Algorithmus ebenfalls zur Kenntnis und in der Folge hast du wieder mit einer geringeren Sichtbarkeit zu kämpfen. Das Risiko, dass das passiert und die Instagram Engagement Group zu einem Boomerang für dich wird, ist gar nicht so gering. Instagram fährt einen harten Kurs gegen Spam und wird Instagram Engagement Groups auf Dauer genauso wenig tolerieren wie Bots. Ich weiß, dass viele in dieser Beziehung anders denken, aber ich bevorzuge echte Kommentare und Likes, weil der Post gefällt. Unechte Likes und Kommentare sind aus meiner Sicht wertlos. Mit guten Inhalten und eigenem Engagement kann jeder die Instagram-Community von sich überzeugen.

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