Forbes und Tinder planen App für die Elite

Gefüllte Champagnergläser.
"Du kommst hier nicht rein": App für die Elite unter 30 (Foto: Pixabay)

Das Wirtschaftsmagazin Forbes plant im Oktober eine Social-Networking-App zu veröffentlichen. Nutzen dürfen diese nur etwa 2000 Menschen. Diejenigen, die in den vergangenen Jahren auf der berühmten Forbes-Liste „30 unter 30“ standen. Darunter sind Persönlichkeiten wie Ed Sheeran, Emma Watson und Instagram-Mitgründer Mike Krieger.

Die App für die einflussreichsten Personen aus Wirtschaft, Politik und Showbusiness unter 30 Jahren wirkt laut Medienberichten wie eine Mischung aus Facebook und Tinder. Nicht verwunderlich, denn Forbes hat Teile seiner Networking-App von den Machern von Tinder entwickeln lassen.  Mit einem Wisch nach links oder rechts entscheiden die Nutzer, ob sie jemanden kontaktieren wollen oder nicht. Sie können, wie bei Facebook Beiträge posten und Nachrichten versenden. Ziel der App ist es, diesen elitären Kreis besser miteinander zu vernetzten, um “ die Welt zu verändern“, heißt es auf der Forbes-Website. Ob sie damit erfolgreich sein werden, bleibt abzuwarten. Andere scheiterten in der Vergangenheit an dem Versuch, ein soziales Netzwerk für das Establishment zu gründen. So wurde der „Netropolitan Club“, dessen Mitgliedschaft allein im ersten Jahr 9000 US-Dollar kostete, nach einigen Monaten wieder geschlossen.

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